Lexikon der Konferenztechnik - Buchstabe M

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Mehrkanalanlage

Die Mehrkanaltechnik eignet sich nicht nur zur Übertragung von verschiedenen Sprachen bei einer Dolmetscheranlage, sondern ganz generell zur Übertragung von verschiedenen Audiokanälen.

Es ist also beispielsweise möglich, in einem Raum die Tonsignale von mehreren aufgestellten Fernsehmonitoren gleichzeitig zu drahtlosen Empfängern zu senden. Der Besucher kann selber entscheiden, welchem Monitor und welcher Vertonung er folgen möchte. Anwendung findet eine Mehrkanalanlage dann z. B. in einem Video-Lernzentrum oder in einem Museum.

Diese Übertragungstechnik wird angewendet wie folgt:

Einkanalig

Verwendung bei:

  • Menschen mit Hörproblemen
  • in Theatern
  • in Kirchen
  • Kino
  • Warte- und Aufenthaltsräume

Zweikanaltechnik
Stereobetrieb mit 95 kHz und 250 kHz
Breitbandtechnik

Verwendung bei:

  • Playbackeinspielungen
  • Stereotonübertragung
  • Vorführungen von Tonbildshows
  • Kleinen Dolmetscheranlagen mit zwei Sprachen

Vielkanaltechnik(Vielkanalbetrieb)
55 kHz bis 1000 kHz
Kanäle 0-31 mit 40 kHz Raster
Schmalband-FM-Technik

Verwendung bei:

  • Dolmetscheranlagen
  • Kommandoanlagen
  • Überwachungssystemen
  • Informationssystemen
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Mehrkanaltechnik

Die Mehrkanaltechnik eignet sich nicht nur zur Übertragung von verschiedenen Sprachen bei einer Dolmetscheranlage, sondern ganz generell zur Übertragung von verschiedenen Audiokanälen.

Es ist also beispielsweise möglich, in einem Raum die Tonsignale von mehreren aufgestellten Fernsehmonitoren gleichzeitig zu drahtlosen Empfängern zu senden. Der Besucher kann selber entscheiden, welchem Monitor und welcher Vertonung er folgen möchte. Anwendung findet eine Mehrkanalanlage dann z. B. in einem Video-Lernzentrum oder in einem Museum.

Diese Übertragungstechnik wird angewendet wie folgt:

Einkanalig

Verwendung bei:

  • Menschen mit Hörproblemen
  • in Theatern
  • in Kirchen
  • Kino
  • Warte- und Aufenthaltsräume

Zweikanaltechnik
Stereobetrieb mit 95 kHz und 250 kHz
Breitbandtechnik

Verwendung bei:

  • Playbackeinspielungen
  • Stereotonübertragung
  • Vorführungen von Tonbildshows
  • Kleinen Dolmetscheranlagen mit zwei Sprachen

Vielkanaltechnik(Vielkanalbetrieb)
55 kHz bis 1000 kHz
Kanäle 0-31 mit 40 kHz Raster
Schmalband-FM-Technik

Verwendung bei:

  • Dolmetscheranlagen
  • Kommandoanlagen
  • Überwachungssystemen
  • Informationssystemen
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Meister für Veranstaltungstechnik

Eine Ausbildung zum „Meister für Veranstaltungstechnik“ beinhaltet folgende Abschnitte:

  • Teil I:
    Allgemeine fachübergreifende Grundlagen
    ca. 300 Stunden
    Kosten- und rechstbewußtes Handeln, Mitarbeiterführung, Zusammenarbeit im Betrieb, persönliche Kompetenz
  • Teil II a:
    Grundlagen des Betreibens von Versammlungsstätten
    ca. 230 Stunden
    Betriebs- und Arbeitssicherheit, Vorschriften, Veranstaltungskunde, Führungstechniken, Historie von Film und Funk, Werkstoffkunde, Materialkunde, Mathematik- und Statikgrundlagen
  • Teil II b:
    Fachspezifischer Teil
    ca. 250 Stunden
    Fachrichtung Bühne/Studio oder Fachrichtung
    Beleuchtung oder Fachrichtung Halle (letzteres in Vorbereitung)
  • Teil III:
    Berufs- und Arbeitspädagogik
    ca. 80 Stunden

Wenden Sie sich an Ihre örtliche Industrie- und Handelskammer, um dort mehr Information zu erhalten.

Folgende Verbände helfen Ihnen ebenfalls gerne weiter:

  • DTHG Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.
    Kaiserstraße 22
    53113 Bonn

    Tel.: +49 228 36939 0
    Fax: +49 228 36939 79

    E-Mail: centrale@dthg.de

  • VPLT – Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik e. V.
    Fuhrenkamp 3-5
    30851 Langenhagen

    Tel.: 0511 27074 74
    Fax: 0511 27074 777
    E-Mail: info@vplt.org

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Mikrofon

Mikrofone haben die Aufgaben, akustische Signale, Schallschwingungen, in elektrische Signale, Wechselspannungen, umzuwandeln. Zunächst werden sie dabei durch Membrane in mechanische Schwingungen gewandelt (Empfängerprinzip). Anschließend werden sie durch unterschiedliche Maßnahmen in elektrische Spannungen umgesetzt (Wandlerprinzip).

Es existiert eine große Vielfalt an Mikrofonen, die diese Prinzipien verschiedenartig realisieren. Sie unterscheiden sich unter anderem in zu nutzendem Frequenzbereich, Richtcharakteristik, Empfindlichkeit, Größe, Aufbau und dadurch in ihrem Einsatzbereich.

Verwandte Themen dazu finden Sie hier:
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Mikrofon

Audiotechnik: Mikrofone, Beschallung, Regie und Zuspiel

Mikrofone haben die Aufgaben, akustische Signale, Schallschwingungen, in elektrische Signale, Wechselspannungen, umzuwandeln. Zunächst werden sie dabei durch Membrane in mechanische Schwingungen gewandelt (Empfängerprinzip). Anschließend werden sie durch unterschiedliche Maßnahmen in elektrische Spannungen umgesetzt (Wandlerprinzip).

Es existiert eine große Vielfalt an Mikrofonen, die diese Prinzipien verschiedenartig realisieren. Sie unterscheiden sich unter anderem in zu nutzendem Frequenzbereich, Richtcharakteristik, Empfindlichkeit, Größe, Aufbau und dadurch in ihrem Einsatzbereich.

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Mikrofonanlage

Eine Mikrofonanlage kann aus einzelnen Mikrofonen bestehen, welche über ein Mischpult angesteuert bzw. verwaltet werden können. Sie kann aber auch eine Kombination aus einer Mikrofonkette mit Steuerzentrale und einzelnen Mikrofonen (drahtgebunden oder drahtlos) sein.

Es gibt verschiedene Arten der Verwendung von Mikrofonanlagen:

  • Eine Podiumsanlage besteht aus mehreren Mikrofonen, welche den Besonderheiten eines Podiums angepaßt werden.
  • Ein Rednermikrofon wiederum muss eine andere Charakteristik aufweisen als ein Podiumsmikrofon.
  • Ein Saalmikrofon wird zur Diskussion oder für Zwischenbemerkungen aus dem Auditorium benutzt.
  • Eine drahtlose Mikrofonanlage lässt sich schnell und ohne viel Verkabelungsaufwand auf- und abbauen.

Die Mikrofone oder Mikrofonköpfe werden je nach Einsatzgebiet angepasst. Des weiteren gibt es Sondertype wie Richtmikrofone, Grenzflächenmikrofone, Lavaliermikrofone u.v.m.

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Mikrofonkette

Eine Mikrofonkette ist ein Mikrofonsystem, bei dem über ein Bussystem (also ein einzelnes Kabel mit mehreren Adern) Mikrofone miteinander verbunden sind. Das Bussystem dient sowohl als Daten-, Informations- als auch als Versorgungssystem. Es wird von einer Steuerzentrale verwaltet.

Diese versorgt die einzelnen Mikrofone mit einer konstanten Spannung. Sie verwaltet die einzelnen Mikrofone (Freigabe, Begrenzung der max. Redneranzahl etc.) und überträgt neben dem Ton weitere Informationen wie Mikrofon an/aus, Zuordnung des Mikrofones u.ä.

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Mitschnitt von Originalton und gedolmetschten Sprachen

Mitschnitt vom Originalton
Der Originalton ist der jeweile Ton, der bei einer Konferenz im Saal oder bei einer Vorführung eines Films zu hören ist. Dieser Saalton kann zu dokumentarischen Zwecken auch aufgezeichnet werden. Es ist dann bei einer mehrsprachigen Tagung natürlich auch die jeweilige Sprache der Redner und Diskussionsteilnehmer auf dem Band. (Soll eine Aufzeichnung der Dolmetscher stattfinden, lesen Sie bitte den Hinweis unter Punkt zwei.) Mitgeschnitten wird üblicherweise auf Cassettenrecordern und auf DAT-Recordern, der digitalen Version einer herkömlichen Cassette.

Mitschnitt von Verdolmetschungen
Ein Mitschnitt der Dolmetscherkanäle ist aus urheberrechtlichen Gründen auf jeden Fall nur mit vorheriger Zustimmung der Dolmetscher möglich und Gegenstand eines gesonderten Vertrages. Zusätzliche Kosten in Höhe von bis zu einem Drittel des Dolmetscherhonorares können dabei entstehen. Hierbei sollte auch bedacht werden, daß die mündliche, für den Augenblick gedachte Leistung eines Simultandolmetschers nicht mit der schriftlichen Arbeit eines Übersetzers gleichgesetzt werden kann. Wenn also neben dem Mitschnitt des Originalton auch der von gedolmetschten Sprachen erfolgt, so sollte dies in erster Linie internen Zwecken dienen.

Zu dem Mitschnitt von Dolmetschern fragen Sie am besten professionelle Dolmetscher.