Lexikon der Konferenztechnik - Buchstabe B

Lexikon Buchstabe B

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B-Sprache

Um die erforderlichen Sprachen bei einer internationalen Konferenz zu beschreiben oder bei Dolmetschern eine Aussage über den Grad der Beherrschung der jeweiligen Sprachen treffen zu können, bedient man sich bestimmter Begriffe, die hier im Folgenden erläutert werden sollen.

Zu den Begriffen „aktive“ und „passive“ Sprache:

  • Eine aktive Sprache bedeutet, daß ein Dolmetscher diese Sprache sowohl gut verstehen wie auch gut sprechen kann. Eine passive Sprache dagegen kann ein Dolmetscher nur gut verstehen, er wird aber nicht in diese Sprache dolmetschen.
  • Eine aktive Sprache auf einer Konferenz sagt aus, daß diese Sprache vom Redner, von Podiumsteilnehmern oder im Saal bei Diskussionsbeiträgen gesprochen wird, eine passive Sprache dagegen wird im Konferenzsaal gar nicht benutzt (z. B. wenn Gäste einer Sprache nur als Zuhörer auftreten, Wortmeldungen in dieser Sprache nicht eingeplant/erlaubt sind).

Zu den Begriffen A-Sprache, B-Sprache und C-Sprache:

  • Die A-Sprache eines Dolmetschers ist seine Muttersprache. Ist er mehrsprachig aufgewachsen, so hat er in Ausnahmefällen sogar mehrere Muttersprachen. In diese Sprache dolmetscht es sich nach langen Jahren der Berufserfahrung am besten. Die A-Sprache ist eine „aktive“ Sprache (s. o.).
  • Bei der B-Sprache handelt es sich um eine Sprache, in der ein Dolmetscher fast so firm ist wie in seiner Muttersprache. Demnach kann er sie sowohl bestens verstehen als auch sprechen. Dies ist auch eine „aktive“ Sprache (s. o.).
  • Abschließend die C-Sprache: Der Dolmetscher ist hier in der Lage, diese Sprache bestens zu verstehen und in andere Sprachen wiederzugeben, er dolmetscht allerdings nicht in diese Sprache. Hier handelt es sich also um eine „passive“ Sprache (s. o.).
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Beschallung

Beschallung ist die elektroakustische Verstärkung von Darbietungen, die sich von sprachlichen und musikalischen Vorträgen über Konferenzen bis hin zu Einspielungen erstrecken. Das wird realisiert durch Beschallungsanlagen. Sie haben den Zweck, die Zuhörer das akustische Geschehen gleichmäßig, verständlich und in angemessener Lautstärke erleben zu lassen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch hier:
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Beschallungsanlagen

Beschallung wird mit sehr unterschiedlichen Anlagen realisiert. Je nach Art der Darbietung kann die Beschallungsanlage in ihren Komponenten und deren Anordnung variieren. Bei einer Einspielung wird lediglich eine elektrische Schallquelle mit einem Tonträger, z.B. CD oder Audiokassette, an einen Verstärker angeschlossen. Das verstärkte Tonsignal wird daraufhin im Raum durch Lautsprecher hörbar gemacht.

Finden Live-Veranstaltungen statt, werden zusätzlich Mikrofone benötigt, die akustische Signale in elektrische umwandeln, um daraufhin verstärkt zu werden. Je nach Größe und Beschaffenheit des Raumes finden verschiedene Lautsprecher und Mikrofone Verwendung. Die vorliegenden elektrischen Tonsignale können mit Aufnahmegeräten aufgezeichnet werden. Um Rückkopplungen, ein häufig auftretendes beschallungstechnisches Problem, zu vermeiden, werden an die Konfiguration und Bedienung von Beschallungsanlagen erhöhte Anforderungen gestellt.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch hier:
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Beschallungstechnik

Die Beschallungstechnik umfaßt die Gesamtkonzeption zur Beschallung mit einem Audiosystem. Unter der Berücksichtigung der beschallungstechnischen bzw. akustischen Beschaffenheit der Örtlichkeiten und mit den Vorgaben der Einsatzart (Rede, Präsentation, Diskussion, Musik etc.) wird eine Beschallungsanlage zusammengestellt.

Diese geht vom Input (Mikrofon, Audioquelle) zur Weiterverarbeitung (Verteilung, Mischpult, Equalizer, Limitter, Aufnahme usw.) bis hin zum Output (Lautsprecher, Dolmetscheranlage, Übertragung). Die Beschallungstechnik muß also alle bei einer Konferenz oder Veranstaltung vorhandenen Audioquellen und deren Schnittstellen berücksichtigen sowie weitere Ressourcen zur Verfügung stellen und diese dann miteinander verknüpfen.

Weitere Informationen zu diesem Thema hier nochmals aufgelistet:
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Bestuhlung

Saal Berlin 1

Bei der Wahl der Sitzordnung und Bestuhlung (engl. set up) von Veranstaltungen müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden: Zuerst müssen Raumgröße und die Anzahl der Teilnehmer ermittelt werden. Hierbei sind neben dem Komfort für die Teilnehmer, also z. B. genügend Beinfreiheit zwischen den Stuhlreihen, auch alle gesetzlichen Vorschriften wie Fluchtwege oder freier Zugang zu Feuerlöschern zu beachten.

Auch die im Raum befindliche Technik und der Charakter der Veranstaltung müssen mit eingeplant werden:

  • Wo steht die Simultankabine?
  • Wo steht die Bühne?
  • Wo befinden sich die Leinwände für die Projektoren?
  • Haben alle Teilnehmer eine gute Sicht auf die Leinwände / Bühne?
  • Werden Tische benötigt (Für Getränke, Notizen, Laptops, etc.)?
  • Ist die Beschallungsanlage für alle Sitzplätze ausgelegt?

In der folgenden Tabelle finden Sie die häufigsten Bestuhlungsarten, sodass Sie die beste Sitzordnung für Ihre Konferenz oder Tagung leicht festlegen können:

Symbol für Tisch
(symbol for table)
Symbol für Stuhl
(symbol for chair)
Tisch-Symbol Stuhl-Symbol

Die gängigen Arten der Bestuhlung:
(List of seating arrangements)

Theaterbestuhlung
(theaterstyle)
Blocktafel
(conferencestyle)
Bild einer Theaterbestuhlung Bild einer Blocktafel-Bestuhlung
Parlamentarische
Sitzordnung
(classroom)
Carré-Form
(hollow square)
Bild einer Parliamentarischen Sitzordnung Bild einer Bestuhlung in Carré-Form
Fischgrätenform
(chevronstyle)
Die U-Form
(U-shape)
Bild einer Bestuhlung nach Fischgrätenform Bild einer U-förmigen Bestuhlung
Bankettbestuhlung
(round tables)
E-Form
(E-shape)
Bild einer Bankettbestuhlung Bild einer Bestuhlung in E-Form

Hier noch einige Bilder aus unserem Konferenzalltag:

Blocktafel Bestuhlung

Eine kleine Tagungsrunde als Blocktafel bestuhlt.

Ein Meetingtisch, mit Tischsprechstellen (Diskussionsanlage)

Ein Meetingtisch mit Tischsprechstellen (Diskussionsanlage)

Application_School_Auditorium01

Präsentation mit einem Handmikrofon.

PCS (7)

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Bühnenmaler

Auskünfte zum „Bühnenmaler und Bühnenplastiker“ erhalten Sie bei Ihrer Industrie- und Handelskammer IHK oder auch im Bühnenjahrbuch. Dieses ist in Büchereien verfügbar oder über den Herausgeber erhältlich:

 

  • Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA)
    Postfach 13 02 70
    20102 Hamburg
    Telefon: (0 40) 44 51 85

Folgender Verband hilft Ihnen sicherlich ebenfalls weiter:

 

  • DTHG Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.
    Gruber Straße 76
    85586 Poing
    Telefon: (0 81 21) 7 65 31
    Email: centrale@dthg.de
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Bühnenplastiker

Auskünfte zum „Bühnenmaler und Bühnenplastiker“ erhalten Sie bei Ihrer Industrie- und Handelskammer IHK oder auch im Bühnenjahrbuch. Dieses ist in Büchereien verfügbar oder über den Herausgeber erhältlich:

 

  • Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA)
    Postfach 13 02 70
    20102 Hamburg
    Telefon: (0 40) 44 51 85

Folgender Verband hilft Ihnen sicherlich ebenfalls weiter:

 

  • DTHG Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.
    Gruber Straße 76
    85586 Poing
    Telefon: (0 81 21) 7 65 31
    Email: centrale@dthg.de
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BYOD – Bring your own Device

Bring Your Own Device ist in der Konferenz- und Medientechnik der Begriff dafür, private mobile
Endgeräte als Empfänger und Sender von Inhalten zu nutzen. Anwendungsbereiche sind: Messen,
Konferenzen, Werksführungen, Museumsführungen, Hörsäle, Kinos oder Theater. Nutzer laden sich auf ihr
privates Smartphone eine App herunter, mit deren Hilfe ihnen unterschiedliche Möglichkeiten der
Beteiligung geboten werden.