Lexikon der Konferenztechnik - Buchstabe A

Lexikon Buchstabe A

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A-Sprache

Um die erforderlichen Sprachen bei einer internationalen Konferenz zu beschreiben oder bei Dolmetschern eine Aussage über den Grad der Beherrschung der jeweiligen Sprachen treffen zu können, bedient man sich bestimmter Begriffe, die hier im Folgenden erläutert werden sollen.

Zu den Begriffen aktive und passive Sprache:

Eine aktive Sprache bedeutet, daß ein Dolmetscher diese Sprache sowohl gut verstehen wie auch gut sprechen kann. Eine passive Sprache dagegen kann ein Dolmetscher nur gut verstehen, er wird aber nicht in diese Sprache dolmetschen.
Eine aktive Sprache auf einer Konferenz sagt aus, daß diese Sprache vom Redner, von Podiumsteilnehmern oder im Saal bei Diskussionsbeiträgen gesprochen wird, eine passive Sprache dagegen wird im Konferenzsaal gar nicht benutzt (z. B. wenn Gäste einer Sprache nur als Zuhörer auftreten, Wortmeldungen in dieser Sprache nicht eingeplant/erlaubt sind).

Zu den Begriffen A-Sprache, B-Sprache und C-Sprache:

Die A-Sprache eines Dolmetschers ist seine Muttersprache. Ist er mehrsprachig aufgewachsen, so hat er in Ausnahmefällen sogar mehrere Muttersprachen. In diese Sprache dolmetscht es sich nach langen Jahren der Berufserfahrung am besten. Die A-Sprache ist eine „aktive“ Sprache.

Bei der B-Sprache handelt es sich um eine Sprache, in der ein Dolmetscher fast so firm ist wie in seiner Muttersprache. Demnach kann er sie sowohl bestens verstehen als auch sprechen. Dies ist auch eine „aktive“ Sprache.

Abschließend die C-Sprache: Der Dolmetscher ist hier in der Lage, diese Sprache bestens zu verstehen und in andere Sprachen wiederzugeben, er dolmetscht allerdings nicht in diese Sprache. Hier handelt es sich also um eine „passive“ Sprache.

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Abstimmanlage

Die Abstimmanlage ist ein Mittel, die Stellungnahmen einzelner zu einer Frage, einem Antrag oder Vorschlag innerhalb einer Personengruppe zu erfassen. Sie findet Anwendung in Parlamenten, in Organisationen, bei Hauptversammlungen einer Aktiengesellschaft, bei Fernsehveranstaltungen oder auf Tagungen. Abstimmanlagen erfassen geheime wie auch öffentliche bzw. namentliche Stimmabgaben mit Hilfe von Abstimmgeräten.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier:
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Abstimmeinheit

Die angebotenen Abstimmeinheiten bieten eine Zehnertastatur sowie eine Korrekturtaste (*). Hier können also sowohl die Stimmenabgaben „Ja, Nein und Enthaltung“ wie auch komplexere Abfragen erfolgen. Dabei können die Wahlen geheim stattfinden, aber auch auf Wunsch den einzelnen Geräten ein Name zugeordnet werden. Auch eine Gewichtung kann jedem einzelnen Gerät zugeteilt werden. In den beiden letztgenannten Fällen ist natürlich die zu leistende Vorarbeit wesentlich größer; die Abstimmanlage muss dafür programmiert werden.

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Aktive Sprache

Um die erforderlichen Sprachen bei einer internationalen Konferenz zu beschreiben oder bei Dolmetschern eine Aussage über den Grad der Beherrschung der jeweiligen Sprachen treffen zu können, bedient man sich bestimmter Begriffe, die hier im Folgenden erläutert werden sollen.

Zu den Begriffen „aktive“ und „passive“ Sprache:

  • Eine aktive Sprache bedeutet, daß ein Dolmetscher diese Sprache sowohl gut verstehen wie auch gut sprechen kann. Eine passive Sprache dagegen kann ein Dolmetscher nur gut verstehen, er wird aber nicht in diese Sprache dolmetschen.
  • Eine aktive Sprache auf einer Konferenz sagt aus, daß diese Sprache vom Redner, von Podiumsteilnehmern oder im Saal bei Diskussionsbeiträgen gesprochen wird, eine passive Sprache dagegen wird im Konferenzsaal gar nicht benutzt (z. B. wenn Gäste einer Sprache nur als Zuhörer auftreten, Wortmeldungen in dieser Sprache nicht eingeplant/erlaubt sind).

Zu den Begriffen A-Sprache, B-Sprache und C-Sprache:

  • Die A-Sprache eines Dolmetschers ist seine Muttersprache. Ist er mehrsprachig aufgewachsen, so hat er in Ausnahmefällen sogar mehrere Muttersprachen. In diese Sprache dolmetscht es sich nach langen Jahren der Berufserfahrung am besten. Die A-Sprache ist eine „aktive“ Sprache (s. o.).
  • Bei der B-Sprache handelt es sich um eine Sprache, in der ein Dolmetscher fast so firm ist wie in seiner Muttersprache. Demnach kann er sie sowohl bestens verstehen als auch sprechen. Dies ist auch eine „aktive“ Sprache (s. o.).
  • Abschließend die C-Sprache: Der Dolmetscher ist hier in der Lage, diese Sprache bestens zu verstehen und in andere Sprachen wiederzugeben, er dolmetscht allerdings nicht in diese Sprache. Hier handelt es sich also um eine „passive“ Sprache (s. o.).
Ähnliche Begriffe:
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Antennenschleife

Hörgeräte haben für Schwerhörige den Nachteil, daß sie direkten als auch indirekten Schall aufnehmen. Für den Hörer in Konferenzen und Kirchen wirkt sich das negativ auf die Sprachverständlichkeit aus.
Die Lösung für dieses Problem liegt in der induktiven Sprachübermittlung durch eine Schwerhörigenschleife. Hierbei wird an den Ausgang eines 100 V-Verstärkers eine Antennenschleife angeschlossen, die in dem betreffenden Raum bzw. auf dem Fußboden desselben verlegt wird. Durch die Schleife wird in dem eingeschlossenen Bereich ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt, das durch herkömmliche Hörgeräte wahrgenommen wird, da diese üblicherweise mit einer Induktionsspule ausgerüstet sind.
An die Verlegung der Antennenschleife werden zusätzliche Bedingungen geknüpft. Je kleiner der Abstand zwischen zwei Schleifenwindungen ist, um so höher ist das elektromagnetische Feld, das erzeugt werden kann. Auch die Gebäudebauweise wirkt sich auf die Stärke des Magnetfeldes aus.
Die Antenne sollte nicht direkt unter den Sitzen verlegt werden, da der Empfang direkt oberhalb der Antenne relativ schwach ist. Die Übertragungsqualität, die teilweise durch Maschinen im Umfeld vermindert wird, kann beeinflußt werden durch die Stärke des als Antenne genutzten Kupferdrahtes, die Leistung des Verstärkers und den Abstand der Schleifenabschnitte voneinander.

Weitere Informationen:
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Ausbildung in der Veranstaltungstechnik

Folgende Berufe oder Fortbildungen sind hier näher erwähnt:

Auf der Seite www.ausbildung.de können Sie nach freien Ausbildungplätzen suchen:
> Link zur Ausbildungsplatzsuche bei www.ausbildung.de

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