BYOD - Bring Your Own Device in der Konferenztechnik - PCS GmbH

BYOD – Bring Your Own Device in der Konferenztechnik

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Bring Your Own Device ist in der Konferenz- und Medientechnik der Begriff dafür, private mobile Endgeräte als Empfänger und Sender von Inhalten zu nutzen. Anwendungsbereiche sind: Messen, Konferenzen, Werksführungen, Museumsführungen, Hörsäle, Kinos oder Theater. Nutzer laden sich auf ihr privates Smartphone eine App herunter, mit deren Hilfe ihnen unterschiedliche Möglichkeiten der Beteiligung geboten werden.

Bei PCS machen wir – Stand Sommer 2017 – die Erfahrung, dass sich BYOD-Systeme am Vermietmarkt (noch?) nicht durchgesetzt haben. Gerade bei großen Konferenzen ist es nach wie vor sinnvoll, die Logistik für Empfangsgeräte und deren Qualitätssicherung einem spezialisierten Anbieter zu überlassen. Den Teilnehmern steht nicht die Zeit zur Verfügung, Apps herunterzuladen und sicher anzuwenden. Bei Unsicherheiten ist der Beratungsaufwand sehr hoch, es entstehen Fragen und Aufregungen, die es im Vorfeld einer Konferenz zu minimieren gilt. Das Smartphone wird heute vor allem als Empfangsgerät genutzt: Daten zur Konferenz werden über eine Webseite oder App abgerufen, geantwortet wird über Dienste wie Twitter.

Anders sieht das bei Medientechnik-Installationen aus. In Kinos und Hörsälen ist die Nachfrage hoch – insbesonders beim barrierefreien Hören via WLAN. Die Benutzer können sich im Vorfeld, mit ausreichend Zeit, die Apps besorgen und installieren. Der Einsatz wird durch wiederholtes Besuchen eingeübt und immer einfacher.

BYOD – Vor- und Nachteile

BYOD hat Vor- und Nachteile, die vor dem Einsatz genau abgewogen werden sollten.

Vorteile:

  • Es müssen keine großen Stückzahlen von Empfangsgeräten vorgehalten und deren Batterien gepflegt werden
  • Zuhörer können sich spontan verbinden
  • Die Logistik bei der Ausgabe und dem Einsammeln von Empfangsgeräten entfällt
  • Durch die Flexibilität von Smartphones lassen sich viele Funktionen nutzen, die bei Spezialgeräten nicht oder nur schwer implementierbar wären
  • Barrierefreies Hören und Dolmetscherkanäle können kostengünstiger und damit flächendeckender angeboten werden
Nachteile:

  • Das Herunterladen und die Installation der benötigten App kann zu Problemen führen und kann u. U. von Nutzern mit geringen technischen Kenntnissen nicht selbstständig erledigt werden
  • Der Akku vom Smartphone wird belastet, ist vielleicht vom Nutzer vorher nicht ausreichend geladen worden
  • Das Smartphone ist für die Dauer der Nutzung nur eingeschränkt anderweitig verwendbar
  • Dem Nutzer muss ein WLAN-Netz bereitgestellt werden. Wenn dieses nicht autonom vom Hausnetz läuft, kann es zu Sicherheitsproblemen kommen